[Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

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Narkdrau
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[Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Narkdrau » Mo 5. Aug 2019, 20:23

Direkt vorne weg: Erstes Mal Conquest und somit erstes Mal OEH (http://oeh-orks.xobor.de/).
Gesamteindruck: Angenehm positiv, empfehlenswert

Bisher hatten wir nur durchweg negtives vom Mythodea vernommen und sind mit einer entsprechenden Erwartungshaltung dort erschienen. Vorallem hatten wir Sorgen in wie weit das Mythodea Setting unser Spiel behindern oder gar negativ beeinflussen wuerde. Als Fazit gesehen gar nicht mal so viel. Der durchschnittliche Gewandungsstandard der Menschenspieler liegt locker auf DF Niveau mit den erwarteten starken Ausrreissern nach unten. Wir hatten keinerlei Problem das auszublenden, wurde uns also nicht unter die Nase gerieben - und wenn doch hat ein "Geh weg" ausgereicht. Die Partymeile ist real existent, aber dieser kann ungezwungen ausgewichen werden. Weiterhin hatte das OEH mit denselben Anfangsproblemen zu kämpfen wie die Orklager auf dem DF oder EE, wie lustige Kreidezeichnungen auf der Palisade, bizarre Spielangebote wie "ihr stinkt" (selbst dem DEO seit Tagen fern) oder "wir mögen euch nicht". Fairerweise waren das Einzelvorkommnisse und bei weitem nicht repräsentativ! Im Gegenteil, in keinem (Gross)Con war es so leicht mit Spielern und NSC in Spiel zu kommen wie auf dem COM. Dies gilt gerade hinblicklich zu Plot. Weiterhin waren die NSC zum Teil Gewandungs- wie spieltechnisch auf dem höchsten Niveau und in allen Dingen hilfs - und auskunftsbereit. Perfekt fuer Neulinge wie uns.
Organisatorisch lief alles glatt, die üblichen Grosscon Sachen eben. SL war immer da, aber nicht im Vordergrund. Die Massen an Kindern war überraschend, aber diese waren (wenn älter) sehr gut gebrieft und Kinder unter 10 liessen sich hervorragend ignorieren. Hat zum Ambiente beigetragen ohne das eigene Spiel zu beeinflussen.
Kampf war NSC-Welle, wer sich prügeln will findet dort immerwo/zu irgendwas. Auch hier die üblichen negtiv/positiv Sachen bzgl Kampf z.B. Chargen, Kopftreffer, ausspielen etc. Selbst können wir uns nicht beschweren, lief alles glatt, fair und sauber.
Nun zum OEH: Super organisiert (danke Orga!), angenehm freundliche OT sowie It Atmosspähre, alle hilfsbereit und engagiert. Zur täglichen gemeinsamen Aktion waren stets alle!! dabei. Gerade geeignet für Neuanfänger, Einzelspieler oder eben mehr erfahrene Orkspieler, die es mehr als 10min in der DF oder EE Stadt konzeptionell aushalten können, bietet das OEH auf dem COM einiges. Meist zentral gelegen, riesige Trossstadt mit ihren Gilden, Strassenbanden etc bietet unheimliche Spielmöglichkeiten, neben den Plots und dem Kampf gegen die Verfehmten. Dazu ein OEH das integriert und wo Zusammenarbeit ermöglicht wird.

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Fauth/Glum » Mo 5. Aug 2019, 21:20

Danke fürs Teilen eurer Erfahrung :-)
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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Luna C Blake » Di 6. Aug 2019, 08:47

So der "Heilerork" schreibt nun auch was dazu.
Ich kann mich nur anschließen, das CoM war das beste was ich jemals hatte. 8D! :woohoo:
Danke im Lager (auch wenn ich nur 2 Mal drin war, hab für meine Gruppe Blutiges Gedärm gemacht)
Freue mich auf nächstes Jahr. Lg

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Grish mokum » Do 8. Aug 2019, 15:19

Ich habe mich bislang aufgrund von "alten Wunden" vom Conquest ferngehalten aber vielleicht hat es ja eine wende in der Szene gegeben.
Das währe ja äußerst wünschenswert. Vielleicht gebe ich dem Con ja mal ne zweite chance.

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von ANSGAR » Do 8. Aug 2019, 23:25

Also ich war dieses Jahr zum zweiten Mal zu"besuch" im oeh..
Und freue mich dass es bergauf geht - denn ich habe auch die schlimme Erfahrung machen müssen (2009)...

Ich werde auch die nächsten Jahre mal zum Kaffee und Kuchen und haradnin ins oeh rüberschlappen.... 8D!

Und auch als oeh Support mit in die endschlacht ziehen.


Seit 2017 hat sich einiges geändert....
Zum (ork) positiven..

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Groshack » Fr 16. Aug 2019, 14:04

Ich unterschreibe das, was Ansgar sagt.
War echt eine schöne Zeit mit denen und dafür, dass sie das erst "richtig" seit 3 oder 4 jahren machen, ist es echt gut.
Blut ist dicker als Wasser, einmal GMK immer GMK !

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Ont-Ash » Mo 19. Aug 2019, 08:22

Bisher war ich eigentlich froh, dass das neu entstandene Orklager auf dem CoM in der hiesigen Community wenig Beachtung erhalten hat. Da sich das aber ändert und mich das Thema emotional stark betrifft, möchte ich mich dazu gerne äußern.

Vorweg… Ich verabscheue das Theaterkonzept von Mythodea. In meinen Augen ist es nur für einen erlesenen Kreis, der im Rahmen des Theaterstücks agiert, möglich gutes Rollenspiel zu erleben. Außerhalb dieser Box wird Rollenspiel erstickt, missachtet oder zu einer Blase in einem fremden Setting gezwungen.
Um meine Meinung fair zu halten, muss ich sagen, dass es neue Besitzer des CoM gibt. Wie diese das CoM prägen, weiß ich nicht.

Böse Spielkonzepte auf dem CoM als eigenes Lager zu gestalten widerspricht dem Setting.
Das Orklager auf dem CoM hat sich in 2008 und 2009 aufgespalten in solche Orkspieler, die das Konzept, wie es heute meiner Meinung nach auf den anderen Großcons auch praktiziert wird, umsetzen möchten und den Orkspielern, die ein gemäßigtes Orkspiel betreiben und zur Zusammenarbeit mit den anderen Lagern des CoM bereit waren. Letztere waren zum größten Teil ausländische Spieler und vereinzelte Orkgruppen, die aber mit der Ork-Community hier nichts zu tun hatten. Warum weiß ich das? Weil meine Frau zu letzteren dazu gehört hat und innerhalb des Theaterstücks sehr aktiv war. Ich habe sie begleitet. Dabei durfte ich erleben, dass auch gemäßigte Konzepte als Ork funktionieren, aber eine andere Art von Gefährlichkeit brauchen, um dennoch als Fremdrasse erlebt zu werden. Offen gestanden bekommen das nur wenige hin, weil es aus meiner Sicht rollenspielerisch echt anspruchsvoll ist, auf diesem Grat zu tanzen.
Wenn man das Orkspiel, wie die hiersige Community es häufig kennt, auf dem CoM durchzieht, degradiert man sich schnell zu NSC, die Spielerpreis bezahlt haben. Orkspiel, wie die Community es kennt, funktioniert also entweder in einer, warum auch immer, tolerierten Blase auf dem CoM, wodurch man Teil einer Attraktion wird, oder wenn man ein NSC-Konzept daraus macht. In 2017 hat man das nach meinem Kenntnisstand als GSC versucht.
Ich halte es für ignorant, eine Rolle in einem Setting zu bespielen, das für mein Spiel eine Blase innerhalb des Settings erforderlich macht, oder mich dazu zwingt gemäßigter zu spielen, als ich das selber möchte. Sofern sich das Setting auf Mythodea nicht ändert oder seit 2017 geändert hat, sehe ich da auch keine andere Entwicklung möglich.

Praktische Beispiele:
Das Orklager hat sich in 2012 aufgelöst, weil es schlicht mit den unterschiedlichen Spielkonzepten und Gruppen in den anderen bestehenden Lagern, die später nicht mehr nach Elementen sortiert waren, aufgegangen ist.
Auch der Dungeon hatte sich aufgelöst und damit auch das letzte Lager mit einem „bösen“ Spielansatz. Viele Gruppen aus diesen Lagern, die sich an einem gemäßigteren Spielstil angepasst haben, sind heute noch auf dem CoM aktiv.

Nun zu einem Teil, der mich auch emotional betrifft. Da ich davon ausgehe, dass mich zumindest die OHL Community kennt, hoffe ich genug Glaubwürdigkeit zu haben, um nicht als gefühlsgesteuerter OEL-Basher durchzugehen, zumal ich nicht weiß, was sich in den letzten beiden Jahren getan hat.
Folter oder Charaktertode sind immer heikel Themen im Rollenspiel und deshalb auch wichtig für das Selbstverständnis eines Rollenspielers. Seitdem mich Till zum Larpen gebracht hat, durfte ich mannigfaltige Erfahrung mit Folter sammeln. Die heftigsten Erfahrungen waren Menschen, zumeist Frauen, die Heulkrämpfe, Angstzustände oder sogar einmal einen katatonischen Zustand hatten. Das zeigt, dass auch LARP einen psychischen Schock auslösen kann. Daraus hat die OHL-Community meines Erachtens nach gelernt und ein gutes ethisches Verständnis für den Umgang mit Themen entwickelt, die Mitspielern Schaden zufügen können. Ich spreche deshalb nicht für das OCL, weil ich da schlicht keine Erfahrung habe und es nicht einschätzen kann, welches Verständnis dort gelebt wird.
In jedem Fall ist mir bewusst, dass ich als Folternder, Hinrichtender, usw. (jede Abhängigkeitssituation, wo es grundsätzlich um einen Machtmissbrauch der eigenen Rolle gegenüber einer anderen Rolle geht) eine besondere Verantwortung für mein Gegenüber als Menschen hinter der Rolle trage. Das Rollenspiel und die interessante Spielerfahrung entstehen für mein Gegenüber durch das Bewegen in der Grenzerfahrung, aber der Gewissheit sicher dadurch geleitet zu werden. Sicher gibt es auch Spieler, die visuel gereizt werden wollen und ein tiefergehendes Rollenspiel schlicht nicht anbieten oder annehmen, oder sich von vornherein gar nicht erst auf die Grenzerfahrung einlassen wollen. Das ist ok. Es ist meine Aufgabe als Anbieter einer Grenzerfahrung das abzuchecken, bevor ich loslege. Wenn ich dann loslege, steht das Wohl des Opfers für mich ganz oben. Mir ist bewusst, dass Opfer manchmal nicht mehr selbst in der Lage sind abzubrechen, wenn sie über die Grenze ihres Wohlbefindens hinaus geführt wurden. Deshalb muss ich darauf achten und im Zweifel abbrechen.
Auf dem CoM-Orklager 2017 ist das nicht passiert. In dem Fall hat es meine Frau mit ihrem Charakter erwischt. Ich kann jetzt davon so berichten, weil das Erlebnis in seiner Konsequenz noch bis heute nachhallt. Sie wurde IT gefangen genommen, gefoltert und hingerichtet, wenn man es in Kürze beschreibt. Inhaltlich möchte ich gar nicht darauf eingehen, weil ich die Meta-Ebene dahinter viel diskutabler finde. So wie ich das Spiel erlebt und die Diskussionen nach dem CoM erlebt habe, wurde die Szene von den Orks so gespielt, weil man eine Vorstellung einen eigenen Film hatte, wie es funktionieren muss. Einen solchen Film zu haben ist wichtig und richtig. Die Kunst des Rollenspiels ist es, dass man dabei mit den anderen Menschen, die in diesem Film geraten interagiert. Genau das ist meines Erachtens nicht passiert. Stattdessen war meine Frau Statist im Film eines anderen und war nicht in der Lage „Nein, Stop“ zu sagen. DAS IST KEIN ROLLENSPIEL, sondern Theater. Wenn man das Stück mag, sind die Darsteller die Helden. Wenn man das Stück nicht mag, fürchtet oder darunter leidet, dann ist es einfach eine schlechte Erfahrung.
In der Tragweite für mich und die Gruppe, mit der wir auf dem CoM waren, ist eine Rollenspielwelt für meine Frau und alle aktiven Mitglieder der Gruppe zusammengebrochen. Was erst später kam, war die Aufarbeitung des eigentlichen Traumas, das bis heute noch nicht wirklich bewältigt ist. Bezogen auf meinen ersten Punkt wurde das Lager dann auch von anderen Lagern einfach überrannt. Hätte die SL nicht eingegriffen oder die Möglichkeit vorgesehen, hätte es auch keinen Respawn für die Orks gegeben. Für die gefolterten und hingerichteten Spieler gab es den definitiv nicht.

Insofern ist mir folgendes wichtig zu sagen. Auf sachlicher Ebene möchte ich dem OEL gerne dazu raten, euch mit dem Thema ethischer Umgang mit Grenzerfahrungen im Larp auseinanderzusetzen. Nach der Auseinandersetzung würde es euch sicherlich gut tun, dazu eine Haltung mitzuteilen und sie in der Larpwelt und auch in eurem Spiel zu kommunizieren. Es macht die Spielerfahrung für alle Beteiligten, also auch euch selbst, besser.

Auf emotionaler Ebene habe ich einfach keine Lust auf das OEL. Sie haben mein Leben nachhaltig durch die Scheiße, die sie mit meiner Frau abgezogen haben, geprägt und zwar eindeutig zum Schlechteren. Aus meiner Sicht sind es ignorante Schweine, denen ich den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönne. Ich möchte mit ihnen weder spielen noch sonst irgendwie zu tun haben und war froh, dass das OEL mit der Community hier bisher kaum Berührungspunkte hatte. Ich würde deshalb alle, die mich kennen, bitten, mich aus diesem Thema rauszuhalten. Ich kann und werde respektvoll und auch diplomatisch damit umgehen, weil ich das jedem Menschen angedeihen lasse. Denn Meinung und Umgang miteinander sind unterschiedliche Dinge. Weil es aber Kraft kostet, würde ich mich dennoch freuen, wenn man mich bei diesem Thema - auch auf Con - einfach auslässt. Sofern technisch möglich, versuche ich diesen Thread auch einfach aus meiner Sicht hier rauszuhalten, um mich selbst nicht weiter damit zu konfrontieren.

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Mo'Huk » Mo 19. Aug 2019, 11:02

Hallihallo Ont-Ash :)

Ich weiß gerade nicht was ich von deinem Beitrag halten soll. Sehe ich es richtig das du seit 2017 mit dem OEH keinen Kontakt mehr hattest?

Ich verstehe gut, dass LARP und die damit oft verbundenen Grenzerfahrungen ein Leben auch OT nachhaltig prägen können. Es ist auch nicht verkehrt diese Erfahrung zu teilen, ich frage mich nur ob es sinnvoll ist das im 2019er Conbericht zu tun.
Im Besonderen da in genau diesem Thread nun mehrfach genannt wurde, dass sich seit einigen Jahren das OEH ins Positive verändert und einige neue Spieler dazukommen.
Dazu kommt, dass der Kontakt ins Forum sogar sehr gut ist, da nur dadurch einerseits Erfahrungen ausgetauscht werden können und andererseits alte Hasen aus dem OHL und OCL evtl. aufs COM gehen und das Bild dort nachhaltig beeinflussen.
Am Ende sprichst du auch davon das du mit dem Thema weder auf con noch irgendwo anders zu tun haben möchtest. Warum schreibst du dann über ein Problem von 2017 in einem 2019er Conbericht?

Ich will dich hier nicht angreifen oder deine Erfahrungen/die Erfahrungen deiner Frau irgendwie kleinreden, ich denke nur das deine Kritik vielleicht an anderer Stelle angebrachter wäre. Sei es in einem anderen Thread oder direkt im Forum des OEH. Auch immer unter der Fragestellung: "Was möchte ich mit diesem Beitrag bezwecken?"

Mo'Huk

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Wargrimm » Di 20. Aug 2019, 12:01

Hi und danke für das tolle Feedback. ^-^

Kurz über mich, ich bin Jendrik und ich bespiele auf dem Conquest seit 2013 den Orc Wargrimm. Bis 2016 nur als Obrock der Gazog'hai und mit der Gründung des OEH 2017 dann als Gor von dem Haufen.
Nach einem etwas holprigen Start sind wir mittlerweile ein gut integriertes Lager mit eigener SL Betreuung, kommen ohne Schwierigkeiten an den Plot und wachsen auch endlich ein Bisschen.
Daher freue ich mich dass sich auch endlich ein paar von euch zu uns verirrt haben und uns überzeugen konnten auch Teil der Community zu werden und über das gute Feedback. :)

Vielleicht schnuppert ja irgendwann noch der eine oder andere bei uns rein. (Wenn ihr das macht bringt am besten Trommeln mit, das OEH hat in punkto Lautstärke leider noch ein paar Defizite ^^)

Bei Fragen könnt ihr mich auch gerne anschreiben.

LG Wargrimm

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Skalda » Fr 23. Aug 2019, 13:46

Fuer mich war es dieses Jahr das erste Mal CoM und ich war vorher sehr skeptisch ueber das generelle setting dort.
Ich schliesse mich aber Narkdraus Bericht an!

Und das OEH war wirklich sowie OT wie IT cool!

Gerne Wieder
Tina

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Ranâck » Fr 23. Aug 2019, 16:03

Ich selbst habe 2017 und 2018 auch eher schlechte Erfahrungen mit dem OEH gemacht.
Von einigen no gos im IT Spiel bis hin zu Aktionen wie willkürlichen Angriffen während man sich mit einem anderen Ork unterhalten hat und als ich dann am Boden lag Aussagen wie "Todesstoß, ich hacke dir den Kopf ab" was ich aufgrund von "nein fick dich ich spiele nach Opferregel" dann zu schwerverletzt geändert habe und mich zum Heiler lschliff. Dennoch eigentlich natürlich ein No Go da SC's aufm COM normalerweise ausdrücklich keine Opferregel haben und ich damit de facto tot gewesen wäre.
Allerdings habe ich nicht eingesehen einen 8 Jahre alten Charakter sterben zu lassen nur aufgrund einer solch unbedachten Tat.
Hier plädiere ich ganz stark an das OEH hier nochmal über ihr Vorgehen nachzudenken und eventuell zu reflektieren ob es nicht klüger wäre eine andere Herangehensweise zu wählen.

Nach den Berichten von diesem Jahr werde ich dem OEH allerdings eine weitere Chance geben, sollte ich also nächstes Jahr auf dem Conquest sein schaue ich definitiv mal vorbei.
Ich leide nicht an Realitätsverlust, ich genieße ihn.

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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Draghum » Fr 23. Aug 2019, 18:19

Ich selber habe nur wenig Berührungspunkte auf dem COM mit dem OEH. Auch wenn ich manchmal meinen Ork im Westen spiele.

Ich kenne sie vom Schlachtfeld und da hat es mehr oder weniger funktioniert ohne sich gegenseitig umzubringen. Solche Aktionen wie den Charaktertod heraufzuprovozieren kann aber auch ganz schnell nach hinten los gehen. Damals als Mahrukkah getötet worden ist hätt nicht viel gebraucht, dass der versammelte Westen sich den Orkhassenden Osten geschnappt hätte um das OEH zu schleifen.

Bringt man bei dem Konzept die Menschen gegen sich auf - weil das Spiel einfach zu endgültig geführt wird.. (nicht mal das Untote Fleisch provoziert Charaktertode - ich bin von denen bereits ein paar mal falsch zusammengenäht zurück geschickt worden). Hat man einen Punkt überschritten, so wird das OEH auf dem COM einfach unspielbar -- weil dann alle Charaktere im OEH nach IT Konsequenz tot sein werden.

Aber nachdem was man so liest und hört, dürfte da nicht mehr so ein Thema sein. Ich war dieses Jahr nicht dort aber letztes Jahr lief alles schon vom hören her besser ab. Wenn ich nächstes Jahr aufs COM fahre, werde ich - allerdings wahrscheinlich dann im Gepäck von Ansgar und Ranack - auch mal für einen Tag ins OEH reinschneien, um mir mal alles näher anzusehen..

Bobby
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Re: [Conbericht] Conquest of Mythodea 2019 - Orkexpeditionsheer

Beitrag von Bobby » Mi 28. Aug 2019, 15:15

Tachchen allerseits,

es freut mich sehr, dass hier so viele positive Stimmen zu hören sind, doch gerade auch da die "alten Geister" aus 2017 wieder aufkommen, möchte ich hier auch seitens der SL's (nicht stellvertretend für Live Adventure) ein zwei Tackte verlieren.
Zu mir, die meisten dürften mich als Bobby kennen und ich bin seit 2 Jahren designierte Orklager SL.

Zu der damaligen Situation möchte ich mich auch nicht mehr äußern, da hier die Gemüter sehr hochgekocht sind und nach meines Wissens mit allen Betroffenen und Beteiligten zumindest halbwegs geklärt wurde, so wurde es zumindest an mich weitergegeben, sollte das nicht der Fall sein, werde ich mich gern als „neutraler Beobachter" nochmals zu der Sache äußern, auch wenn mein Wissen auch nur aus Hörensagen stammt.
Soviel aber schon vorweg, mir persönlich tut es Leid was damals passiert ist, denn hier die Schuld bei einer Person zu suchen halte ich für falsch und vor der eigenen Türe zu kehren ist der Beste weg aus solchen Situationen zu lernen. Für mich gilt ich war damals als mehr oder minder verantwortliche SL - ich war nicht vor Ort / greifbar und hätte es sein sollen.
2017 Hatten wir im Banner der Einheit mit vielen Ausfällen zu kämpfen, was die permanente Betreuung für Quasi 3 Lager (Banner der Einheit Hauptteil, Banner der Einheit (Frontkamp) / Blutpackt & Orklager) unmöglich gemacht hat. Wir haben daher Kapazitäten neu verteilt und auf der Veranstaltung versucht möglichst allen gerecht zu werden. Es ist uns aber leider nicht in dem Maß gelungen wie wir es gern gehabt hätten... :(

Gerade um Situationen, wie Sie 2017 passiert sind zu vermeiden, wurde von Seiten des Conquests, entsprechend reagiert und dem Orklager speziell dedizierte SL's zugeordnet, die sich ausschließlich um das OEH kümmern. Hierbei haben wir eine 24h Ansprechbarkeit, die wir nach besten Möglichkeiten versuchen aufrecht zu erhalten.

Gerade im Bezug auf Plot, die Menschliche-Spielerschaft, dass dort auftretende Konfliktspiel und auch aufgrund des stattfindenden Folter-Spiels sind wir (SL's) immer vor Ort und behalten alles im Blick.
Vor allem im Hinblick auf das härtere Spiel der Orks und auch aufgrund der bestehenden Vergangenheit haben viele Situationen ein besonderes Augenmerk verdient. Ich spreche in diesem Fall von "besondere Situation" sobald Sklaven gekidnappt werden und ein gespieltes Machtgefälle aufgebaut wird oder auch bei der ein oder anderen "Heilung"/Untersuchung sind wir präsent bzw. nie weit. Gerade aufgrund des für das CoM ungewohnt härteren Spiels sprechen wir die Personen, als wandelnde OT-Blase aktiv an und achten sehr auf unsere Gäste. Somit kümmern sich nicht nur die Ork-Spieler des OEH um Gäste sondern auch wir als SL's übernehmen hier Verantwortung. Dies passiert durch viele Faktoren, die beim ersten Ansprechen, über ein wiederholtes Nachfragen, über wenn möglich[ ständigen Blickkontakt oder zumindest aktiver Präsenz, bis hin zur sollte es nötig was es seit 2017 noch nie war sein Nachbereitung oder auch sollte es aus unserer Sicht völlig aus dem Ruder laufen - der Unterbrechung einer Szene noch nie passiert.

Daher ehrt uns/mich das Lob, dass wir nicht zu sehr aufgefallen sind sehr.

Ich persönlich kann aus den Jahren 2018 / 2019 keine Situation benennen, in der wir effektiv einschreiten hätten mussten. Im Hinblick auf die vor allem dieses Jahr sehr heftigen Folter- & Opferungs-Szenen im Lager, finde ich dies besonders erwähnenswert. Hierbei wurde stets 100% Rücksicht auf die "Opfer" genommen und auch seitens der Beteiligten oft das "Machtgefälle" gebrochen, indem aktiv nachgefragt wurde "geht's dir noch gut, alles ok?" oder gar "sollen wir aufhören?". Sollte es hier Defizite gegeben haben, sind diese für mich nicht erkennbar gewesen.

Das Fass, das dies trotzdem Grenzerfahrungen sind, mache ich nun mal besser nicht auf, doch auch hier wurde sich im Nachgang gekümmert.
Ich möchte auch niemanden auf den Schlipps treten oder unterschiedliche Erfahrungen relativieren, doch behaupte ich heute, dass eine Situation wie 2017, heute auf den CoM bestmöglich ausgeschlossen wird. Dies mag nur ein geringer Trost sein, doch ich finde es sollte hier auch seine Erwähnung finden.

Nun aber auch zu einem Review Teil zu 2019:

Ich sehe das Orklager als sehr strukturiert und sehr gut organisiert. Dies Zeigt sich vor allem beim Aufbau, der dieses Jahr wirklich traumhaft war und ich bin Jahr um Jahr mehr beeindruckt was hier in 3 Tagen auf eine Wiese gezaubert wird, bzw. in einem Tag wieder verschwindet.
Das Lager ist sehr ambientig und stimmig, man weiß also auch ohne anwesende Orks, dass dies ein Orklager ist. Hier wurde sehr auf die Deko geachtet und alles stimmig gehalten. Dies führt sich auch bei der Gewandung fort, wobei hier auch der Orga-interne Gewandungscheck erwähnt werden sollte, der sich in einem m.M.n. guten bis sehr guten Bild wiederspiegelt.
Ich denke, dass OEH hat in Mythodea einen guten Platz gefunden, da man ist als bedrohliche Fremdrasse zwar „geduldet“ jedoch auch gefürchtet wird. Für mein Empfinden ist dies genau die Rolle, in der man diesen „Die sind der Feind meines Feindes, also ok, aber wenn der weck ist… -_-“-Status hat. Zumeist wird man wird akzeptiert/geduldet genug um nicht abgeschlachtet zu werden, aber mehr meist auch nicht. Manche Ignorieren einen auch einfach, was ebenfalls dem Bild der „abstoßenden Orks“ zuträglich ist.
Besonderes Hervorheben möchte ich, auch aufgrund des oben angesprochenen Vorfalls und dem CoM speziellen „Tot ist Tot“-Regelung den Härtegrade des Ork-Spiels. Hier wurde eine gute Balance zwischen Bedrohung und Unterstützern aufgebaut. Es bedarf hier einer Neubewertung, da man eben nicht wie beim DF oder dem Epic mal ins Orklager gehen kann und wenn man stirbt was solls… dies schafft für viele ein neues Bedrohungslevel und erfordert ein feinen Gradwanderung, die nicht jedem liegen mag und die offensichtlich nicht immer geklappt hat, allerdings wurde dies in den letzten beiden Jahren gut aufgenommen und umgesetzt.

In diesem Sinne, schön war es 2019 und ich würde mich freuen auch 2020 ein paar neue Gesichter im Orklager begrüßen zu dürfen. -] ;D

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