Mato

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Mato
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Mato

Beitrag von Mato » Do 18. Dez 2014, 02:34

Guten Tag alle zusammen;

nach dem ich schon einige Zeit hier angemeldet bin und kürzlich meinen ersten Post hinterlassen habe, denke ich wird es auch mal Zeit mich der Gemeinschaft vorzustellen.

Warum ich hier bin muss man nicht erklären, wie ich hierher kam intesessiert glaube ich niemanden und das ganze wieso, weshalb und warum ein Ork dürfte ja auch bei mehr oder weniger jedem hier das selbe sein. Deshalb lass ich das wenn möglich einfach weg und fals es jemanden doch interessieren sollte kann man mich ja anschreiben...

Also:
Mein Name ist Erik Tegeder, bin zZ 23 Jahre jung, komme aus dem Raum Diez/Limburg und begeisterter Ork.
Ich arbeite derzeit als Fachkraft für Lebensmitteltechnik bei Staatl. Fachingen (das teure Wasser in der Vodkaflasche ;) )
Rollenspiele mache ich jetzt schon seit etwa 10 Jahren und in etwa genau solange spiele ich auch schon einen Ork. Richtige Larp und groß Con erfahrungen habe ich leider noch nicht. Nur über viele kleinere Treffen mit ein paar Freunden. Durch meine "Arbeit" bei den Pfadfindern habe ich aber schon eine menge erfahrungen vom Zelten und auf fahrt zugehen, übers Feuermachen und Freundschaften knüpfen bis hin zum Kulturellen austausch und Durchsetzungsvermögen bei so ziemlich allem.
Meinen "größten" auftrit als Ork hatte ich nicht bei einer Con sondern beim Film, ich war darsteller beim Werbespot für das Bundesamt für magische Wesen. Dort habe ich ein paar andere Orks kennen lernen dürfen und bin dann letzendlich hier gelandet.
Bei mir in der Umgebung kenne ich leider keine Ork´s und bin daher auf mich allein unterwegst aber ich hoffe das sich das mit der Zeit auch ändern wird.

Mein Ork nennt sich Mato. Mato kommt aus dem Lakota und bedeutet Bär, der Name Bär ist auch mein Fahrtenname bei den Pfadfindern und passt meiner meinung nach gut zu meinem Ork. In anderen RPG nenne ich mich Quon aber das tut hier wenig zur sache da es ja um meinen Ork geht und nicht um Quon.

So jetzt weis ich nicht was ich weiter schreiben soll, das meiste wurde gesagt. Deshalb höre ich jetzt einfach auf und fals noch etwas kommen sollte schreib ich es einfach dabei, bzw. bei Fragen liefere ich einfach eine Antwort.
Es klingt alles ziemlich langweilig meiner meinung nach.

Trotz allem
Orkische Grüße

Mato
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Re: Mato

Beitrag von Shaataz » Do 18. Dez 2014, 10:06

Mato hat geschrieben:
weshalb und warum ein Ork dürfte ja auch bei mehr oder weniger jedem hier das selbe sein. Deshalb lass ich das wenn möglich einfach weg und fals es jemanden doch interessieren sollte kann man mich ja anschreiben...




*Zonk Musik einspielt*

dabei ist doch genau das das Interessanteste und wichtigste :D

Es gibt so viele Hintergründe die wir bespielen, inspiriert, selbst ausgedacht, angelehnt....Das ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt :-)
Ich gehe mal davon aus dass du im Larp einen Ork spielen willst, und nun eventuell eine Gruppe suchen willst. Genau da kann man dir am besten helfen, wenn du sagst woher du kommst, was du spielen willst und wie du dir das vorstellst. Weil dann können wir alten Hasen sagen: Geh da hin! Da bist du am besten aufgehoben, oder geh dort hin, das passt da wohl am besten zusammen.

Die Orks beim Filmdreh waren Jungs von uns :-) von den Shira-Hai. Das wäre zB ein Orktrupp der dem Grat u Murdur angehört, einen Dachverband der nach dem Herr der Ringe Hintergrund spielt und in diesem Hintergrund selbst noch mal eine Miliz / Leibstandarte.

Die nächsten Spieler in deiner Nähe sollten bei Frankfurt sitzen. Da ist ein buntes Gewusel unterwegs, da findet man "typische Claner" nach frei erfundenem Hintergrund, so wie Militär Orks, auch nach erfundenen Hintergrund.

Wie gesagt, kommt darauf an was du willst, und was dir am besten passt und gefällt :-)
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Re: Mato

Beitrag von Mato » Do 18. Dez 2014, 20:53

Nadann:
Warum ein Ork?
Mich faszienieren sie schon lange, ich mag an Orks so wie ich sie mir vorstelle diesen "Naturvölkerhintergrund" für mich sind sie "animalich aussehende schwergepanzerte Indianer/Hunnen mit ihrer zusammengewürfelten ausstattung".
Aber auch das sie oft als das Böse dargestellt werden was sie nicht unbedingt sind und auch etwas ganz anderes als das was man schon kennt. Mir gefällt das Ehr und Pflicht gefühl bei ihnen. Ich bin von ihrer starken art begeistert. Kurz um das sie nicht unbedingt in die Moderne welt herein passen. Da unsere Welt wie wir sie heute haben sehr abgestumpft ist.
Ich glaube mir gefällt auch das ein Ork anderst ist als ich und man dort Rollenspielerich viel spaß haben kann und auch darin wachsen kann.
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Re: Mato

Beitrag von Zhûul » Do 18. Dez 2014, 21:20

Ok...ein Orkromantiker.. also ich kann dir sagen, dass im Grat eigentlich keiner Ehr und Pflichgefühl hat... und wenn dann nur solange, wie er die Peitsche auf dem Rücken spürt...die meissten bei uns sind psychopathen in einer psychopathischen Gesellschaft und ja... "anders" auf jeden fall ..aber eben böse... nach menschlichen Standards abgrundtief böse...
Fuck den da und die da und den da erst recht...! Wenn ich aus ihren Leichen eine Treppe bauen kann um irgendwo hin zu kommen, werde ich das tun...es sei denn sie kennen einen noch größeren Psychopathen als ich es bin. ..
und genau dadurch kommt Ordnung in die ganze Sache. In D&D Gesinnungen... der Grat ist lawful evil... mit einigen völlig zerballerten und eigentlich noch schlimmeren Ausnahmen.
Ich glaube mit deiner Einstellung bist du eher bei den Clanern gut aufgehoben. Aber zu dem Haufen muss jemand anders etwas schreiben...
Ich trinke immer nur mit denen und steche sie ab, wenn der Befehl von oben kommt....*hust* :blüm:
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Re: Mato

Beitrag von Mato » Do 18. Dez 2014, 22:36

Auch dafür währe ich zuhaben, bin für mehr oder weniger alles offen. Nur was ich nicht will en Ork sein der dein Ork ist nur um mal Dampf abzulassen und alles sinn frei kurz und klein schlägt. Auch wenn es oft darauf hinaus läuft sollte das nicht das Hauptziel sein, meiner meinung nach. Es ist ein mittel zum zweck, ein gutes mittel, aber trotz allem....
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Re: Mato

Beitrag von Shartok » Do 18. Dez 2014, 23:07

Mir gefällt das Ehr und Pflicht gefühl bei ihnen. Ich bin von ihrer starken art begeistert.


Du hast da zwei große Orklager mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das wurde schon angedeutet.
Wenn Dir das da oben gut gefällt, dann ist das Drachenfest-OrkClanLager mutmaßlich der richtige Ort...denn im EpicEmpires-OrkHeerLager dürfte das schwierig werden Orks dieser Art zu finden.

Auch wenn es oft darauf hinaus läuft sollte das nicht das Hauptziel sein, meiner meinung nach. Es ist ein mittel zum zweck, ein gutes mittel, aber trotz allem....


Blindwütiges Rumkloppen ist viel zu gefährlich. Irgendwann -eher früher als später- haut man den Falschen und wird dann von einer Rattenarmee zu Mus verarbeitet.

Glaubt nix - Fragt nach.


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Re: Mato

Beitrag von Mato » Do 18. Dez 2014, 23:40

Das mit den Orkclan hört sich doch schonmal nicht verkehrt an, gibt es denn einen Clan in der Nähe Diez/Limburg? Ich bin zwar Mobil aber habe auch keine große Lust Stundenlang durch die gegenz zu Fahren. Für ein Lager oder so sieht das anderst aus aber für ein paar einzelne treffen nicht unbedingt. Ich glaub ihr versteht was ich meine.
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Re: Mato

Beitrag von Bub-Hosh » Do 18. Dez 2014, 23:53

broshan,
was die anderen sagen.

den naturvolkkram bekommt man im GuM, schon noch hin, das geht, gerade die shiras sind ne miliz, und viele horas sind auch eher so naturverbundene waldhippies.
pflicht passt auch noch,...aber ehre, is etwas das eher aufs df passt men...aber naja das muss jeder für sich selbst zurechtlegen....der char kann ja auch einfach nen idealist sein. ich mein so ein Rot´Grim war eine berühmte gestalt unter allen orks, er war GuMler, und hatte das was Ehre und aufopferung, glauben am nächsten kam...das geht schon, wenn man unbedingt will :D


frankfurt und koblenz sollten die nächsten orks beinhalten, unsere leute sitzen in ffam.

ps. wenn fragen sind, nur her damit.

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Re: Mato

Beitrag von Mato » Fr 19. Dez 2014, 00:41

Frankfurt und Koblenz ist auf jedenfall noch im Rahmen wobei mir Koblenz da eher zusagen würde da ich "öfters" in Koblenz bin.
Und was es am ende wird ob OHL oder OCL ist doch glaube ich egal? warum nicht beides? Ich bin da felxibel und stehe beidem ohne Vorurteile entgegen ich würde eine Rolle in einem Clan genauso annehmen wie eine Rolle in der Armee. Ich denke erstmal ist es wichtiger eine Gruppe zufinden die einen auch Akzeptiert und in die man auch gut herein passt, selbst wenn man am ende doch nur der Wasserschlepper wird weil man sich nicht gutgenug durchgesetzt hat oder als der neue eh der Depp ist ;)
Ich finde es aber schonmal gut das es schon einige Feedbacks gab.
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Re: Mato

Beitrag von Jin_Yji » Fr 19. Dez 2014, 01:46

Koblenz?!!

War jetzt nen paar Jahre inaktiv, aber bin wieder voll dabei einzusteigen. Bei den Grishmakkai bin ich defacto noch It/OT in der probe, aber über das Bauen, Klamotten und Kram kann ich dir gern was zeigen ;-)

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Re: Mato

Beitrag von Mato » Fr 19. Dez 2014, 19:17

Danke =)
Das hört sich doch schonmal alles sehr interesannt an.
Das es Köln ist ist ein wenig schade da es doch schon ein Stück zufahren ist, ist aber aufjedenfall schonmal ein guter anfang und interessieren würde es mich auch, da ich meine bisherige Orkklamotte verändern will bzw ganz neu machen, da sie mir nicht so gut gefällt.
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Re: Mato

Beitrag von Bub-Hosh » Fr 19. Dez 2014, 23:51

mach maln bastelthread, da sieht man weiter :)

auch die richtung in die es gehen soll, passt ja mal mehr, mal weniger gut zu den einzelnen gruppen.

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Re: Mato

Beitrag von Mato » So 21. Dez 2014, 18:38

mach ich wenn es dann soweit ist, warscheinlich erst im nächsten Jahr da jetzt noch einige andere sachen zutun sind.
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Re: Mato

Beitrag von Mato » Di 5. Mai 2020, 20:09

SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO.....

Mato 2.0
Urttogosh Uruks,
Es ist viel passiert. Ich war auf vielen Cons unterwegs und habe für mich das DF und die Orks dort ins Herz geschlossen. Ihr seid ein toller Haufen.
Mich juckt es die ganze Zeit über schon etwas zu schreiben aber dann hat die zeit gefehlt oder ich wusste nicht wie ich anfangen soll oder wo ich das hin schreiben soll oder oder oder... Aber heute dachte ich mir es wird Zeit. Vor einiger Zeit hat Djarra einen wahnsinnig langen und endgeilen Text zum Schamanentum im DF teil unter Stimme der Geister gepostet https://forum.orklager.org/viewtopic.php?f=143&t=15698. Ich war total Baff und wuste nicht wie ich reagieren soll. Aber nunja ich glaube dies hier ist meine Reaktion, zum Teil zumindest.

Aber nochmal zu mir. Ich bin 28 Jahre jung und habe schon nen hauem erlebt IT und OT. Das Orkspiel hat mich schon immer gefesselt und macht es noch immer ich bin als irgend etwas am basteln und überdenken und und und.
In meinem Zweitenpost hab ich damals geschrieben
ich mag an Orks so wie ich sie mir vorstelle diesen "Naturvölkerhintergrund" für mich sind sie "animalich aussehende schwergepanzerte Indianer/Hunnen mit ihrer zusammengewürfelten ausstattung".
Ich denke das ich das noch immer so sehe wobei meine Gewandung sich nicht unbedingt in die Richtung entwickelt hat da man am anfang nicht so viel Weiß und man dem Gewandungsstandart ja gerecht werden will. Aber mittler weile arbeite ich an einer neuen gewandung mit "neuem Konzept".
Aktuell ist der Gedanke den ich verfolge der "Samurai Ork" wie ich ihn nenne. Ich bin froh das ich ein Forum und ne menge anderer Orks im hintergrund habe da ich das Problem habe "Zuviel Samurai zu wenig Ork". Für mich ist das noch eine Sache vorallem im laufe der Jahre hat sich das Orkbild doch schwer verändert.
Aber was beschreibt einen Ork? Was ist ein Ork? Ein Ork ist doch mehr als nur eine "Willenlose Waffe" die von dunklen Zauberern eingesetzt werden um die Feine zu besiegen. Ein Ork ist doch mehr als nur diese reine Kampfbestie die nur für den Krieg lebt. "Für Orks ist Krieg immer eine Alternative" das mag schon stimmen aber was ist wenn es mal keinen Krieg gibt oder keine Schlachten oder etwas dergleichen. Wir stehen ja nicht nur herum wie Zombies und warten auf unseren nächsten einsatz.
Ich finde Orks haben Kultur. Je nach Hintergrund und setting natürlich eine andere aber im grunde haben Orks eine Kultur. Sonst wären sie schon längst verschwunden in ihrer jeweiligen Welt.
Ich möchte jetzt nur auf den Claner hintergrund eingehen da ich vom Militärichen gesehen keine Ahnung habe und da meine finger lieber weg lasse.
Seit meiner Kindheit bin ich schon in Hobbys drinnen welche nicht Fußball oder der gleichen sind. Großgeworden bin ich durch meine Eltern im Western Reenactment wenn man das so sagen darf. Meine Eltern haben Indianer gemacht und ich war begeistert dabei. Dadruch denke ich habe ich viel über die Kulturen kennengelernt und auch unterschiede welche für den Laien nicht unbedingt ersichtlich sind. Ich würde mich nicht als Profi bezeichnen das auf keinen fall. Aber wenn ich mir den Film "Dschingis Kahn Der Blaue Wolf" ansehe oder auf Netflix die Marco Polo Serie und da auf den Hintergrund und das "Schamanistische" achte fühle ich mich sehr stark an meine Kindheit errinnert. Vorallem meine Frisöse macht Hunnen Reenactment und da hab ich auch schon viel erlebt und viel gesehen. Ich spreche wenn ich von Indianern Spreche hauptsächlich von den Prärie Indianern Nord Amerikas. Weder von Innuit noch Maya oder sonstigen. Ich denke aber auch das viele Völker mit Naturreligionen irgendwo ähnlichkeiten aufweisen.
Rituale bei den Mongolen https://www.youtube.com/watch?v=IhpbNIoTa7Y Rituale bei den Indianern https://www.youtube.com/watch?v=oWUSMr4lGRo
Deshalb denke ich das wir uns als Orks doch ein wenig mehr Kultur aneignen sollten. Es ist schön zu feiern und die Trommeln zu hören aber was mir da fehlt sind gesänge oder Tänze da fehlt einfach ne menge. Bei den Indianern haben die verschiedenen Tänze und Gesänge verschiedene Bedeutungen https://www.youtube.com/watch?v=MONgmqIpaW8 Es wird zum Beispiel immer im Uhrzeigersinn getanzt weil so der Sonnenverlauf ist. Bei Kriegstänzen gegen die Uhr. Je schneller die Trommel um so schneller die Tänze (im normal fall) und wenn nur gesungen wird aber nicht getrommelt tanzt man solange auf der stelle bis die Trommeln weiter gespielt werden. Die Tänze sind Inspiriert von verschiedenen Tieren, meistens Vögel, um deren essenz in den Tanz zu tragen. Sogar die Orks in Gothic Tanzen zu den Trommeln zwar singen sie nicht aber sie Tanzen warum haben wir so etwas nicht? Es gibt so viele Kulturelle dinge welche man sich abgucken und abwandeln kann aber am ende läuft es bei uns doch leider auf Prügeln und Saufen hinaus.
Wir haben eine Sprache und das wars. Es gibt so viele Kulturelle errungenschaften eines Volkes die uns bei den Orks Fehlen. Es ist mehr als nur der Stärkere gibt den Ton an und lässt sich von seinem Shatraug beraten. Schriften, Bauwerke, Glauben, einfache Arbeiten. All das was der Ork macht wenn er nicht gerade in der Schlacht ist. Es gibt auch ne menge ungeschriebener Regeln. Aber Schaut euch das Tanz Viedeo an, Glocken und Farben sind nicht unbedingt böse. Natürlich sollte das gesamtbild Stimmen da stimme ich vollsens zu aber was ist daran verkehrt andere Farben als Braun und Schwarz in den verschiedensten nuancen zu haben? Was ist daran verkehrt auch mal seine Klamotten zu Waschen? Kriegsbestie ist ja schön und gut aber jedes Tier wäscht sich ab und an auf bestimmte art und weiße. Auch ein hungriger Löwe oder egal welches Raubtier hat auch ein Rudel oder Familien leben da diese sonst aussterben würden und nur mit Vergewaltigungen kann ein Volk nicht überleben. Der Post von Djarra hat mich sehr berührt und ich finde das sollte nicht nur ein Shatraug für sich nutzen sondern auch alle anderen. Natürlich sehen einen die Ahnen aber dennoch will man doch auch das sie gerade in den momenten unseres gröten mutes zusehen ihnen zeigen das man da ist das sie einene Hören und Sehen. Todesmutig in die Schlacht stürzen ist schön aber es bringt einem nichts wenn es niemand sieht und man nur stirbt.
Es gibt bei den Indianern verschiedene Stämme und Gruppierungen nur in dem eigenen Stamm Clan Vereinigung oder sonst wie. Eine davon sind die Dog Soldier. Diese wurden mit als die Mutigsten und ehrbahrsten Krieger angesehen. Sie gingen soweit und haben sich vor dem Kampf teilweise Angepflockt (wie ein Hund an der Leine) und haben dann dort solange gekämpft und die Stellung gehalten bis ein anderer Krieger sie befreit hatte oder sie gestorben sind. Es war unteranderem auch eine Mutige Tat sich an einen Feind heranzu schleichen und ihn etwas weg zu nehmen oder ihn nur zu berühren und dann wierder zu entkommen aber ohne den Feind zu verletzen oder gar zu töten. Weil es ist mutiger jemanden nur zu zeigen das man da war und wieder zu gehen als ihn hinterrücks zu töten. In der Schlacht zeigte es von großem Mut und Ehre sich dem Feind Offen zu zeigen und ihn nicht von hinten zu überfallen (natürlich gab es ausnahmen je nach situation ist heimlichkeit von nöten). Es gibt ne menge sachen die man irgendwie bei uns mit einbauen kann. Die Ork Hakka vorm Roten Lager zum Beispiel https://www.youtube.com/watch?v=Mmuu6dG8RX0. Ich war leider nicht dabei aber warum schläft so etwas ein das war doch ne super sache.
Ihr habt eventuell gelesen das ich bei den Pfadfindern bin. Es gibt eine geschichte vom Gründer der Pfadfinder als er noch Soldat war welche mir eben einfällt. Ich hoffe ich bekomme alles zusammen aber in etwa so ging sie:
"B.P. (der Gründer der Pfadfinder) war mit ein paar Soldaten unterwegs und seine Aufgabe war es die Feindlichefestung aus zu kundschaften welche stark bewacht war. Er lies sich von seinem Leutnant einen Handschuh geben ohne das die anderen Soldaten davon wussten und ging los. Als er wieder gekommen ist erzählte er wo die Wachen und geschütze waren und wie man am besten dort hinein kommt usw. Nach dem die Festung erobert war haben die anderen Soldaten gemeint das es ja nur glück war und er nicht wirklich in dieser Festung war da dort zuviele Feinde waren. Er sagte nur sowas wie 'schaut dort in die Truhe dort ist der Handschuh von unserem Leutnant. Dies sollte Beweisen das ich nicht Lüge'". Ich finde so etwas fehlt es ist mehr Spiel da wenn man nicht gleich alles absticht oder jeden feind nieder knüppelt.
Ich fände es auch schön wenn es bei uns mehr Händler und Handwerker gäbe. Ich weiß das ist nen schwierieger aspekt vorallem wer kauft bei den Orks oder was will man mit nem selbst geflochtenen Korb oder einer getöpferten Schaale oder einem geschnitzen Löffel. Wo sind die Webrahmen für neue Stoffe oder wo ist ein Gerbgestell? So etwas das dem ganzen mehr Tiefe und Charakter verleiht fehlt und es gibt auch Leben im Lager. Wie unsere Schmiede das ist ne Tolle sache aber sonst? Auch die Grollda ist eine gute Sache nur was gibt es noch? Wo sind noch mehr Stationen zum Friedlichen anspielen? Es steckt zwar in jedem von uns ein Blutrünstiges Monster und jeder Ork ist irgendwo ein Krieger aber eine Kultur welche nur aus Kriegern besteht kann nicht bestehen. Ich meine wo sind die Bauern oder Gerber, Näher, Schmiede, Tischler usw. Es muss ja nicht alles 100% sein dafür sind wir Orks es muss nur Halten und solte den Zweck erfüllen aber dieses i tüpfelchen.
Bei uns im OCL gibt es so viel Spiel aber am ende kommt es doch nur zum gebrüll und geprügel. Was ist daran verkehrt wenn mein Charakter zu einem Shatraug geht und ihn was zu seinen Ahnen befragt oder einen Gor um etwas über kriegsführung zu lernen oder was auch immer. Die Clans Sitzen unter sich und ein Fremder wird erstmal blöd angeschaut. Nur bei gemeinsamen Aktivitäten vom OCL erfolgt das meiste Zusammenspiel. In den anderen Lagern sitzt jede gruppe auch nur für sich und macht irgendwas bis auch paar ausnahmen. Es wäre schön wenn man da was machen könnte.

Mein Fazit: Ja es ist ein Geiles Gefühl mit den Orks in einer Schlachtreihe zu Stehen das Adrenalin kochen lassen und angst und schrecken zu verbreiten. Ja man solte ein gemeinsames Bild nach Außen schaffen und auch das gefühl der Unsicherheit im lager besonders für gäste das die Stimmung jederzeit überkochen kann ist ein super gefühl. Aber es Fehlt meiner meinung nach etwas an Kultur was mehr als nur etwas für Schamanen oder dergleichen ist. Eine Kultur die zwar das recht des Stärkeren hat aber denoch irgendwo ein wenig Zivilisiert ist das man auch ein Leben außerhalb vom Saufen und Schlachten hat.

Ich hoffe das ich niemanden auf die Füße getreten bin und auch auf ein wenig konstruktive kritik. Auch hoffe ich das diejenigen die bis zum ende gelesen haben verstehen was ich sagen will und mal sehen ich bin Froh über jeden der etwas dazu sagt.
Mehr fällt mir momentan nicht ein und so langsam wird es Zeit.

Grüße und bleibt gesund

Mato
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Re: Mato

Beitrag von Sapat » Mi 6. Mai 2020, 07:36

Hay Mato, das nenn ich mal nen Text.

Du hast dir viele Gedanken gemacht, auch zur Kultur etc.
Doch das Konzept eines Samurai-Orks passt für mich nicht zusammen.

Samurai handeln mit ehrgefühl, sie sind nicht diese brutalen killer wie man sie aus Filmen etc kennt.
Der Weg des Samurai ist tiefgründig und bezieht viele Aspekte mit ein, die in meinen Augen, nicht für einen Ork geeignet sind, oder es komisch darstellbar ist.

Zum Thema Kultur:

Ja wir haben alle eine Kultur, sei es nur im Hintergrund, oder wie bei den Clanern die ihre Ahnen mitbespielen.
Doch Tänze und Gesänge haben für mich nicht dieses Bedrohungspotenzial was wir nach außen hingeben.
Wenn uns z. B das Silberne tanzen sieht, was glaubst du halten die von uns 😂
Der hakka den du angesprochen hast, ist echt nice und hat eine super Wirkung für jemanden der sowas vor einer Schlacht sieht.
Sowas aber ums Feuer zu machen z. B fände ich komisch.

Generell das bespielen von Kultur finde ich gut. Ja es sollte mehr Handwerker geben, doch wie soll man das IT vernünftig darstellen? Wer von uns kann, oder möchte, IT Stoff weben, Leder gärben oder sich stundenlang hinstellen und einen Korb flechten?

Da taucht bei mir dann das nächste Problem auf, was mit diesen Gegenständen machen? Sie IT verkaufen? An wen? Dafür muss der Handel und das Spiel zwischen Grat und Clanern mehr funktionieren. Der Handel untereinander der jeweiligen Fraktion muss besser funktionieren. Wir haben eine Schmiede die IT kaum bis garnicht bespielt wird. Vereinzelt gehen Leute dahin, lassen sich was schmieden oder eine Waffe schärfen.

Letztes DF wurde nicht umsonst im Ratsrund die schmiede angesprochen, das wir unsere Waffen Schärfen lassen sollen.

Ansgar und Co schleppen immer eine ganze Schmiede mit. Ja die sieht verdammt gut aus, wird aber kaum benutzt (außer die kleinen Irren die in der Hitze noch Zeug schmieden :blüm: |P)

So das wars von mir. Hoffe kannst was damit anfangen und ich bin nicht zu sehr vom Thema abgewichen.

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