Na gut, tragbar ist die nur bedingt, wenn man Räder drunterbaut wäre sie mobil. Arcubalisten, also solche, die wie eine übergroße Armbrust funktionieren, können etwas leichter sein, da der Kasten vorn mit am meisten wiegt. Ich würd sie aber trotzdem nicht zu leicht bauen, das sieht dann nach nichts aus.
Also eher so:

als so:

Die Abmessungen sind dabei felxibel, zwischen einer Länge von 1,50 bis 3 Metern geht sicher alles. Als Holz haben wir Lärche genommen, würd ich auch weiter empfehlen, ist sehr zäh, nicht teuer, wesentlich stabiler als z.b. Kiefer (neigt auch nicht zu Rissbildung) und "altert" schön.
Die Konstruktion ist größtenteils gezapft. Sprich: 20mm Loch Bohren, Holzleim rein, 20mm Buchenstift reinschlagen. (Die gibts als Meterware im Baumarkt). Nageln hält nicht und sieht eigentlich nur bei Handgeschmideten Nägeln gut aus, Schrauben sehen ganz Kacke aus. (Wir haben auch welche im Stativ, die sollen noch abgedeckt werden.)
Munition: Gelatexte Softbälle (Tennisballgröße). Damit hat man weniger Trouble als mit Bolzen: Billiger pro Stück und du musst dich nicht, wie bei "Kernstabhaliger" Munition, an Zugkraftbegrenzungen halten, was aufgrund der Wuchtigkeit alleine der Wurfarme schon völliger Blödsinn wäre.
Für Baupläne google mal "Oxybeles", so heissen die Teile eigentlich, da wir so was noch nicht gebaut haben, hab ich davon auch keine Baupläne parat. Für den Anfang guck mal
hier.
Zur Funktionsweise: Das besondere an den Teilen, was ihnen im Betrieb auch den Coolnessfaktor giebt, ist, dass der "Lauf" verschiebbar ist. Wenn das Ding abgefeuert wurde, wird zum Spannen der komplette Lauf nach vorn geschoben, bis man die Sehne in den Verschluss einrasten lassen kann, dann wird mit der Winde hinten der komplette Lauf nach hinten gezogen und somit die Waffe gespannt.