Die Offenbarung Shau'Mogs und sein Tod
Dies ist kein vollständiger Conbericht, sondern nur ein kleiner Auszug zum "Tathergang" der zum Tod von Shau'Mog geführt hat.
SPOILER WARNUNG! Dieser Bericht enthält auch IT-Wissen! Wer es sich erspielen will, sollte jetzt nicht weiterlesen! SPOILER WARNUNG!
Freitag Abend, Anreise
Schon während des Weges zum Lager der Uruks, wo das Hiisht-dump stattfinden sollte, plagten Shau'Mog immer wieder düstere Gedanken. Überall sah er Schatten, erkannte seine Weggefährten nicht mehr, und hörte Geräusche. Einmal rief er sogar einen Halt-Befehl aus, und befahl auszuschwärmen um vermeintliche Feinde in den Gebüschen am Wegesrand zu stellen.
Nachdem niemand gefunden wurde, wurde er zur Rede gestellt. Er beschrieb wildes Stimmengemurmel von hunderten, und behauptete bis zuletzt steif und fest, das sie hier nicht allein seien.
Das Vertrauen seines Clans und seiner Verbündeten in seinen Verstand schwand immer mehr..
Noch am gleichen Abend, verkündet Shau'Mog Rakshuk sein Schicksal das er in einer Vision gesehen haben will.
Dieser schenkt ihm jedoch keinen Glauben.
Samstag, Nachmittag
Die Shrak'Kor zogen gemeinsam mit den Aszhag Ardai aus, um auf die Jagd nach rebellischen Shara zu gehen.
Schnell hatte man ihre Spur in der nähe eines alten Steinbruches aufgenommen. Bei einer Hetzjagd durch den Wald wird Shaumog von den anderen getrennt, und bricht zusammen.
Schwärze umgibt ihn, und er erhält eine erneute Vision, in der er die Offenbarung der Geister empfängt.
Die Ahnengeister schicken ihm jene Worte, die er als die Gesetze der Clans verkünden soll.
Zurückgekehrt ins Lager, macht er sich direkt daran die Offenbarung niederzuschreiben.
Samstag, früher Abend
Am Rande des Lagers wird Shau'Mog von Mazauk, der die Boshok Zgur anführt gestellt. Er hat vier Uruks der BZ bei sich.
Mazauk verlangt eine Entschädigung für sein verlorenes Auge, welches ihm bei einem früheren Auftrag für die Bal'Hai genommen wurde.
Da Shau'Mog nicht gewillt ist, diese Unverschämte Forderung zu erfüllen, es aber zu diesem Zeitpunkt auch aussichtlos wäre den Konflikt gleich hier mit Gewalt zu klären, schickt er ihn mit diesen Worten zum Zelt der Shrak'Kor:
"Mazauk, ich habe nicht die Möglichkeit dir nun das zu geben, was du verdienst. Aber wenn du jetzt zu dem großen Schwarzen Zelt der Shrak'Kor gehst, und deine Forderung im gleichen Ton vorträgst, dann wirst du deinen gerechten Lohn erhalten."
Daraufhin ging Mazauk scheinbar zufriedengestellt.
Als Shau'Mog auch wieder am Platz zwischen den Zelten ankam, sah er Mazauk im Streit mit Garouk und Rakshuk. Er feilschte wie erwartet um seinen Lohn.
Shau'Mog ging auf ihn zu, nahm eine Kupfermünze und hielt sie Mazauk in der offenen Hand hin.
"Nun wirst du deinen gerechten Lohn erhalten".
Er drehte die Hand, und liess das Kupferstück fallen.
Als Mazauk sich, zuerst zögernd, nach dem Kupferstück bückte, rammte Shau'Mog ihm sein Messer in den Wanst.
Die anderen Shrak'Kor fielen wie die Krähen über die Boshok Zgur her und machten sie nieder.
Damit sie ihre Lektion lernen, wurden ihre schlimmsten Wunden versorgt und dann liegen gelassen.
Daraufhin stieg Shau'Mog einige Meter den Hügel hinauf. Dieses statuierte Exempel war eine gute Gelegenheit seine Offenbarung zu verkünden, da er nun die Aufmerksamkeit aller Anwesenden hatte:
Uruks, hört mir zu!
Ich stehe hier vor euch, als einer derjenigen, der viel gekämpft und viel Gesehen.
Ein Leben gelebt, und viele genommen.
Viele Tode herbeigeführt, und selbst einige gestorben.
Akh! Ich habe den Tod geschaut! Ich wurde unter dem Strahlen von Aykor von der Krähe KOR durch die Schattensteppe getragen. Ich habe mit den großen Alten gesprochen, und sie haben mir verkündet, was ich euch nun verkünde:
Shau'Mog und das Gesetz
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, die Gesetze der Clans, oder die Weisheit der Schamanen aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.“
Denn wahrlich, ich sage euch: Bis vom Himmel das Blut in Strömen Regnet, und die Erde sich auftut und Feuer spuckt, wird nicht vergehen das kleinste Wort vom Gesetz der Clans, bis es alles geschieht.
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und nichts Eherbietenes leistet, der wird am untersten Fuße der Tafel der Ahnen sitzen, und als letzter Fressen und Saufen.
Doch wer gar lebt in Feigheit, Schande und Ungehorsam der wird im Jenseits am Boden kauern und Krumen auflesen den die vollbringer Großer taten haben fallen lassen, oder gar den Dreck fressen, der sich schon festgetreten hat.
Die Seligpreisungen
Doch spreche ich hier nicht nur von der Verdammnis! Sondern spreche ich auch von eurer Erlösung, eurer Seligkeit!
„Selig sind, die da hungert und dürstet nach Blut; denn sie sollen satt werden !“
„Selig sind, die auf dem Schlachtfeld fallen; denn Ihre Namen sollen auf ewig genannt werden.“
„Selig sind die Hasserfüllten; denn sie werden Hass sähen und Krieg ernten!”
"Selig sind, die da geistig arm sind; ihren dunklen Götzen anbetend, denn ihr Irrglaube wird ihnen im Angesicht der Ahnen vergeben werden!"
“Selig sind, die welche die Ungläubigen verfolgen und richten, denn ihren wird das Jenseits gehören!”
Selig seid ihr, wenn euch die Shara hassen und verfolgen und ihre Lügen über euch verbreiten!
So spottet ihrer, spuckt auf Sie und tötet sie, wenn ihr Ihnen habhaft werden könnt!Vergnügt euch mit ihren zerschundenen leibern, und sauft ihr Blut, so wie es eure Väter vor euch getan haben! So wird es euch in den Schattenreichen des Jenseits reichlich belohnt werden!
Vom Töten
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: “Töte Sie, bevor sie dich töten!”
Wer aber tötet, der soll es voller Kraft und Ehre tun ebenso voller Grausamkeit und Härte, nicht aber voller Niedertracht und Tücke, wie es die Ratten in ihren von Asche und Staub bedeckten Nestern tun!
Auch sage ich euch: Wer seinem Urukbruder zürnt, ist ihm eines Kampfes schuldig!
Wer aber zu seinem Bruder sagt: Du dreckiges, nichtsnutziges Fleisch, der ist ihm einen Fetzen seines Fleisches schuldig, in Gewalt genommen!
Wer aber seinen Bruder verrät und hintergeht, der ist hart zu bestrafen mit Schlägen und schande, stichen und schnitten!! Auch er wird eines Tages vor seinen Ahnen rechenschaft ablegen müssen!
Aber töten sollst du auch die, die ihre spröden Dolche in List gegen euch ziehen. Die wie schwärme von Mistkäfern aus ihren dunklen Höhlen kriechen, um das was hell am Himmel leuchtet anzubeten. Dort wo jener verfluchte Berg Tag und Nacht Feuer spuckt, sitzen jene denen ihr nicht trauen dürft!
Feuer und Dunkelheit
Ihr seid das Feuer der Erde.
Wenn nun das Feuer nicht mehr lodert, womit soll man brennen?
Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es auslischt und zertritt.
Darum brennt heiss und tilgt mit hohen Flammen eure Feinde vom Angesicht der Welt!
Ihr seid die Dunkelheit der Welt.
Es muss die Festung, die auf einem Berge liegt, gut verborgen sein, bedeckt und geschützt von Dunkelheit. Diese Dunkelheit ist eine Wohltat für die Welt.
So lasst eure Dunkelheit sich vermehren, wie einen großen Mantel den wir über die Welt breiten!
Und, seid euch bewusst. Eure Dunkelheit, ist die wahre dunkelheit. Nicht dieses fade Grau jener, die glauben Sie folgen dem wahren Weg.
Denn sie sind geblendete Narren, deren Irrglaube ihr größter Makel ist, gleich hinter ihrer Arroganz!
Von der Rache
Ihr habt gehört, dass es da heisst “Auge um Auge, Hand um Hand.«
Ich aber sage euch, das der, der euch das Auge aussticht, nicht weniger als einen qualvollen Tod verdient habt.
Und will er auch nur eure Beute nehmen, so schlagt ihm beide Hände ab das er sie nicht mehr tragen kann.
Und sollte er euren Geist mit seinem Geschwätz über seinen Götzen vergiften wollen, so schneidet ihm seine dreckige Zunge aus dem Maul!
Für jeden Ushatar der fällt, nehmt euch zwei der Ihren. Zeigt Mut, zeigt Wille. Zeigt Stärke!
Zeigt, das das Uruk-hai, das Volk der Orks keinen einen Götzen braucht, solange die Geister uns führen. Solange ICH euch Führe! IN DEN SIEG!
Während dieser Predigt sammelten sich immer mehr Anhänger des Grat u Murdur am Fuße des Hügels, angeführt von Bub-Hosh der das Treiben beinahe fassunglos beobachtete.
Die Situation drohte zu eskalieren, die Bal'Hai wurden immer nervöser und Garouk versuchte den Grat zu beschwichtigen, während Rakshuk, Obrok der Shrakkor Shau'Mog daran hinderte die Predigt zuende zu führen.
Sie nahmen ihm das Schriftstück ab, und hielten ihn am Boden fest, während er sie verfluchte und beschimpfte, des Verrats und der Feigheit bezichtigte.
Nagai, der oberste Schamane der Bal'Hai, erklärte offiziell die "Ex-Kommunizierung" von Shau'Mog. Er enthob ihm des Amtes des Bal'Gris und erklärte ihn für Wahnsinnig. Ihm wurde das wahre Lebendigsein aberkannt, und behauptet er sei nur eine leere Hülle.
Shau'Mog griff daraufhin Nagai an, und stiess ihn zu Boden um ihm das Schriftstück mit der Offenbarung wieder zu entreissen.
Rakshuk riss ihn herunter, und drückte ihm ein Messer in die Hand, und tötete Shau'Mog in einem Zweikampf.
Danach wurde Shau'Mog in allen Ehren bestattet.
Offiziell ist Shau'Mog auf dem Sturm gegen die Wolfsburg (OvZ 2) gestorben, als er von einem Ballista-Bolzen in den Schädel getroffen wurde. Der Erfolg der Schamanen, die ihm aus dem Totenreich zurückholen wollten, ist letzen Endes also doch noch gescheitert..